Gemeinde Quarnbek

im Amt Achterwehr

Karte von Amt-Achterwehr Amt-Achtwehr Gemeinde Achterwehr Gemeinde Melsdorf Gemeinde Ottendorf Gemeinde Bredenbek Gemeinde Felde Gemeinde Krummwisch Gemeinde Quarnbek Gemeinde Westensee

Aktuelles

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Kummerkasten

Hier können Sie uns Ihre Meinung mitteilen

Von der Landgemeinde zur Umlandgemeinde

Unter ganz anderen Rahmenbedingungen vollzieht sich seit den 1970er Jahren ein erneuter Wandel. Durch die Nähe zu Kiel ist Quarnbek als Wohngemeinde für Neubürger attraktiv geworden. Die weiter ansteigende Bevölkerungszahl führt dazu, dass in den Ortsteilen der dörfliche Charakter mehr und mehr zurücktritt. Neubauten prägen inzwischen in weiten Teilen der Gemeinde das Erscheinungsbild. Viele der alten Gebäude sind aber auch durch Zerstörung bei Stürmen und Bränden oder durch Verfall und Abriss aus dem Ortsbild verschwunden. Hinzu kommt, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ganz erheblich zurückgegangen ist, so dass die Bauernstellen in Quarnbek kaum noch ins Auge fallen. Nur im Ortsteil Quarnbek mit Gut und ehemaligen Katen hat sich optisch weniger verändert und auch in Flemhude dominieren die Neubauten das relativ geschlossene Ortsbild noch kaum. Dafür erinnert hier die Nähe der Autobahn daran, dass die heutige Zeit auch in dem Kirchdorf ihre Spuren hinterlässt.

 

Quarnbek, inzwischen eine der typischen Umlandgemeinden der Landeshauptstadt Kiel, ist heute eine der acht Gemeinden im Amt Achterwehr. Außerdem gehört Quarnbek seit 1970 zum damals neu gebildeten Kreis Rendsburg-Eckernförde. Mit 1.617 ha ist die Gemeinde flächenmäßig die drittgrößte im Amt. Derzeit hat Quarnbek 1.783 Einwohner (Stand 31.7.2009 ).

Quarnbek hat vor allem durch die Nähe zu Kiel in seiner Infrastruktur erhebliche Einbußen hinnehmen müssen, hat aber auch Vorteile durch die vergleichsweise bequeme Nutzung der Möglichkeiten der Landeshauptstadt. Die kommunalen Einrichtungen Quarnbeks wie Schule, Kindergarten und Feuerwehren überzeugen durch ihre fachliche Qualität. Außerdem engagieren sich immer wieder Bürgerinnen und Bürger oft über Jahre in Vereinen und Gruppierungen mit sportlichen, kulturellen, sozialen, kirchlichen oder ökologischen Schwerpunkten in der Gemeinde. Dieses Engagement überbrückt zwischen den Ortsteilen die geschichtlich gewachsene Distanz, die auch durch die heutige Mobilität immer mehr verwischt wird. 

Text und Fotos:
Gerlind Lind