Zur Landesplanung Vorrangflächen Windenergie Stellung nehmen!

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann zur Landesplanung Vorrangflächen Windenergie bis zum 30.06.2017 Stellung nehmen!

Schleswig-Holstein plant.
Reden Sie mit!

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

das Landesplanungsgesetz gibt Ihnen nicht nur das Recht, sondern fordert Sie ausdrücklich auf, sich an laufenden raumordnerischen Planungs-Verfahren zu beteiligen. Auf BOB-SH Landesplanung können Sie dieses Recht bequem online wahrnehmen. Auch vor Ort bei Ihrer Verwaltung im Amt Achterwehr, im Bürgermeisterbüro oder auf dem Postweg können Sie eine Stellungnahme einreichen.
Einige Quarnbekerinnen und Quarnbeker habe dieses Recht schon in Anspruch genommen. Nehmen auch Sie Ihr Recht wahr und beteiligen sich!
Beachten Sie hierzu bitte den Einsendeschluss 30.6.2017.
Um unsere gemeindlichen Interessen zu wahren wird die Gemeindevertretung Quarnbek ihrerseits ebenfalls eine in Arbeit befindliche Stellungnahme abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgermeister
Klaus Langer
12. März 2017

Mehr über die Online-Beteiligung in der Landesplanung…

Informieren
Sehen Sie sich die Planungen des Landes Schleswig-Holstein online bei BOB-SH an.
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Beteiligen Sie sich online, um etwas vorzuschlagen oder einzuwenden.
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Lassen Sie sich über die Prüfung Ihrer Stellungnahme benachrichtigen.

Online-Beteiligung Landesplanung - Teilaufstellung Regionalplan II, Sachthema Windenergie

 

 

Land plant erweiterte Windnutzungsfläche für Quarnbek

Auszug aus dem "Gesamträumlichen Plankonzept zu dem Entwurf der Teilaufstellung des Regionalplans des Planungsraums II (Sachthema Windenergie)"Quelle: Opens external link in new windowhttps://bolapla-sh.de/

Vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrages aus § 18 a Abs. 1 LaplaG hat die Landesregierung bereits mehrfach deutlich gemacht, auch zukünftig die Windenergienutzung raumordnerisch steuern zu wollen und damit die baurechtliche Privilegierung der Windenergienutzung im Außenbereich unter den Planungsvorbehalt neuer Regionalplanung zu stellen und die Privilegierung von Windenergievorhaben gemäß § 35 BauGB durch eine Konzentrationsplanung in Form von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung zu ersetzen. Das Plankonzept bedeutet, dass innergebietlich auf Regionalplanebene bereits letztabgewogen der Vorrang der Windenergienutzung für jedes einzelne Gebiet festgelegt wird. Aus dem innergebietlichen Vorrang folgt die Rechtssicherheit, dass sich die Windenergienutzung gegenüber konkurrierenden Nutzungen durchsetzen kann. Gleichzeitig ist der Ausschluss von Windenergienutzung außerhalb der Windvorranggebiete nur über ein schlüssiges gesamträumliches Konzept auf regionalplanerischer Ebene zu rechtfertigen.

Initiates file downloadAbwägungsbereich für die Windenergienutzung Quarnbek

Bürgermeister
Klaus Langer
14. Dez. 2016

 

Windpark Quarnbek

Foto Windpark QuarnbekLiebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

da stehen sie nun, die drei Windenergieanlagen von Quarnbek.

Sie erzeugen nicht nur elektrische Energie für den gesamten Amtsbereich Achterwehr sondern sie reduzieren auch, gemäß den Vorgaben der Bundesregierung, den CO2-Ausstoß.

In einigen Tagen gehen sie ans öffentliche Netz und alle Quarnbeker*innen und Bürger*innen aus den Nachbargemeinden sind eingeladen, sich mit dem Erwerb von Kapitaleinlagen zu beteiligen.

Allen Beteiligten, Arbeiter, Techniker, Ingenieure aus insgesamt 7 Nationen in Europa und nicht zuletzt  den Kommunalpolitikern, die die Planung und den Bau bis zum Abschluss begleitet und ermöglicht haben,

DANKE!

Der erste Antrag der Bündnisgrünen-Fraktion in der Quarnbeker Gemeindevertretung auf Errichtung von WindEnergieAnlagen im Jahr 1995, also vor mehr als 20 Jahren ist nun umgesetzt.
Kurs halten lohnt sich!

Das erstellte Verkaufsprospekt für die Kapitalbeteiligungen liegt derzeit bei der BaFin zur Genehmigung.
Die Denker&Wulf AG rechnet mit einer Freigabe im ersten Quartal 2017.
Dann, zeitnahe danach, werden ich eine Bürgerversammlung einberufen, auf der Vertreter der Denker&Wulf AG über die näheren Modalitäten berichten werden.

Ihr Bürgermeister
Klaus Langer
26. November 2016

Genehmigung des Bebauungsplanes Nr. 13 für das Gebiet "Windnutzungsfläche Groß Niedeel" der Gemeinde Quarnbek

  • Bekanntmachung über den Bebauungsplan Nr. 13 für das Gebiet "Windnutzungsfläche Groß Niedeel" der Gemeinde Quarnbek, Genehmigung des Bebauungsplanes v. 04.05.2016.

    bebauungsplan_nr.13_v.4-5-2016_130.pdf

Information zur Beteiligung an einem Bürgerwindrad

Im Anschluss an die Veranstaltung "Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Bauleitplanung Windpark Quarnbek" stellte Jann Peter Freese, Projektleiter Denker & Wulf AG, die Möglichkeiten und den Zeitplan für eine "Bürgerwindmühle" vor.

Diese Initiates file downloadPräsentation finden Sie hier.

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung am Do. 29. Jan.

Ein Termin für die frühzeitige Initiates file downloadÖffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Bauleitplanung Windpark Quarnbek wurde am Donnerstag, 29.1.2015 um 19:00 Uhr im Sportheim Fortuna von ca. 30 Personen besucht. Das Planungsbüro, das Amt Acherwehr , Denker & Wulf (D&W) und die Betreibergesellschaft ENARO informierten über den geplanten Windpark. Frau Grätsch vom Planungsbüro Plewa stellte die Bauleitplanung vor und Bürgerinnen und Bürger hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Die Initiates file downloadPräsentation von Frau Grätsch finden Sie hier.

In die Bauleitplanung fließen auch Umweltgutachten ein. Michael Dietrich stellte ein Faunistisches Fachgutachten der Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutzplanung mbH aus Molfsee vor. Diese Initiates file downloadPräsentation können Sie ebenfalls hier einsehen.

H.-Klaus Langer
Bürgermeister
30. Januar 2015

 

Präsentation zur Windkraft in Quarnbek

Auf einer BürgerInnenversammlung am 13. Mai 2014 hat die Firma Denker & Wulf ihre Planungsüberlegungen dargestellt.
Initiates file downloadDie Präsentation finden Sie hier.

Klaus Langer
Bürgermeister
16.05.2014

 

Einladung zur Bürgerversammlung

Thema: Windenergie-Anlagen in Quarnbek
hier: städtebaulicher Vertrag

Wann:      Dienstag,  13. Mai 2014, 20 Uhr

Wo:         Schulsporthalle Strohbrück

Ein Städtebaulicher Vertrag zwischen der Gemeinde Quarnbek und der Vorhabenträgerin soll "die Übernahme von Kosten oder sonstigen Aufwendungen, die der Gemeinde für städtebauliche Maßnahmen entstehen oder entstanden sind und die Voraussetzung oder Folge des geplanten Vorhaben sind (§ 11 Abs. 1 Nr. 3 BauGB), und die Vorbereitung städtebaulicher Maßnahmen durch die Vorhabenträgerin auf eigene Kosten (§ 11 Abs. 2 Nr. 1 BauGB) sowie zur Förderung und Sicherung der mit der Bauleitplanung verfolgten Ziele (§ 11 Abs. 1 Nr. 2 BauGB)" regeln. Initiates file downloadDen Entwurf finden Sie hier.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger  sind herzlich eingeladen!

Klaus Langer
Bürgermeister
16. April 2014

 

Windkraft für Quarnbek

Ca. 60 Windkraft-Interessierte aus Quarnbek und Umgebung
Die beiden Experten W.Eggersglüß und H.Bödecker Fotos: C.Bock

Ca. 60 BürgerInnen folgten am 20. März 2013 der Einladung zur Information über den geplanten Windpark an der Autobahn zwischen Flemhude und Melsdorf. Walther Eggersglüß von der Landwirtschaftskammer SH stellte die Rahmenbedingungen für die Investition in ein Windenergieanlage vor und gab Empfehlungen zur Struktur eines BürgerInnenwindrades.
Hartmut Bödecker vom Genossenschaftsverband in Rendsburg warb für eine Genossenschaft als Betreibermodell für das BürgerInnenwindrad.

Im Anschluss an die Informationsbeiträge meldeten sich Mathias Annighöfer, Reinhold Erk und Johann Schirren für einen Beirat als Scharnier zwischen Gemeindevertretung, Planern und Flächeneigentümerin. Ein bis zwei weitere Mitdenker sind willkommen und sollten sich beim Bürgermeister melden.

 

Rückblick in Sachen Windkraft

Bürger-Windanlage - Macht das Sinn? Vortrag von W.Eggersglüss am 20.03.2013

Vortrag Energiegenossenschaft von H. Bödecker

Finanz-Rechtliche Grundlagen von Bürgerwindparks

Folien eines Initiates file downloadVortrages von Steuerberater Günter Gottkehaskamp bei einer Informationsveranstaltung am 27.03.2013 in Sehestedt.

• Rechtliche Vorgaben Prospekte – Stand 26.03.2013
• Kapitalanlagengesetzbuch
• Vorgehensweise bei der Prospekterstellung
• EEG 2012 – Änderungen/Bestandsschutz

 

Wie geht es weiter mit dem Windkraftprojekt in Quarnbek?

Nach dem bedauerlichen Hick-Hack um das Für und Wider in Sachen Windenergie in der alten Landesregierung und einer gefühlt endlos andauernden „Einarbeitungsphase“ der neuen Landesregierung kam es im Dezember 2012 zu einem plötzlichen Kabinettsbeschluss. Das bedeutete für uns Quarnbeker die Freigabe und Genehmigung einer bereits vor 3 Jahren angemeldeten Windenergie-Eignungsfläche auf Ländereien von Gut Quarnbek.

So weit so gut.

Ein „Haken“ bei dieser Freigabe war jedoch, dass plötzlich erheblich mehr Hektar Land von der neuen Landesplanung genehmigt wurden, als wir es vorher noch bei der alten Landesregierung beantragten hatten. Wie das? Ursprünglich beantragt war nämlich für 3 Windkraftanlagen eine hierfür vollkommen ausreichende Fläche von ca. 17 Hektar, südlich der Kreisstraße zwischen Quarnbek und Melsdorf. Da wegen der damaligen Vorgaben jedoch mindestens 20 Hektar (wer denkt sich eigentlich so was aus) nötig waren, um überhaupt an dem Anmeldeverfahren für Eignungsflächen teilnehmen zu können, machte ich mich auf den Weg nach Holzbunge, um beim dort anlässlich einer CDU-Kreismitgliederversammlung anwesenden damaligen Innenminister Herrn Klaus Schlie vorzusprechen. Der Minister erkannte sofort die Situation und schlug spontan vor, quasi virtuell einen „kleinen Zipfel“ von ca. 3 Hektar nördlich der Kreisstraße dazu zu planen, um den Vorgaben zu genügen. Sicher erinnern sich der damals ebenfalls bei dem Gespräch anwesende Landrat Schwemer und der zuständige Sachbearbeiter Herr Breuer vom Kreis RD-ECK an diese Aussage. Frau Iris Milberg-Schöller, die ich zufällig auf der Versammlung traf, kann sich jedenfalls noch gut erinnern. Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Sie Teilnehmer der Windenergie-Bürgerversammlung in unserer Turnhalle waren, wissen ganz sicher noch, dass an jenem Abend, an dem wir auch den damaligen Staatssekretär Herrn Dornquast begrüßen durften, ebenfalls nur von ca. 20 Hektar die Rede war. Mit diesem Wissen gingen wir zufrieden (die allermeisten jedenfalls) auseinander und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Nun also, siehe oben, die vollkommen unerwartete Freigabe von ca. 33 Hektar.

Schlimm? Nein, eigentlich nicht. Nur, was wird aus der nun freigegebenen zusätzlichen „Restfläche“? Bei einigen Gemeindevertretern schossen nun „Ängste bzw. Bedenken ins Kraut“, die orakelten, was ist, wenn „irgendeiner“ diese Mehr-Fläche nutzt, um eine oder zwei weitere Windkraftanlagen zusätzlich zu den eigentlich ehemals geplanten 3 Anlagen aufstellen will? Können wir das verhindern? Darf/kann man hier von Vertrauen oder Misstrauen reden? In dieser „verdwarsten Situation“ fühlte sich die Mehrheit der Gemeindevertretung unsicher ob der nun zu ergreifenden richtigen Maßnahme. Denn, einerseits war natürlich ein Vertrauensverhältnis zu den beteiligten Akteuren vorhanden, andererseits hatte man nichts Schriftliches in der Hand, was „versichern“ kann, ob es wirklich bei nur 3 Anlagen bleibt – oder nicht.

Für solche nicht eindeutig geklärten Situationen sieht nun der Gesetzgeber vor, eine s.g. Veränderungssperre über ein Gebiet/Vorhaben zu verhängen, um in Ruhe alle Maßnahmen zu überdenken/abzuarbeiten und um zu vermeiden, dass vorschnelle unumkehrbare Entscheidungen getroffen werden. Eine solche Veränderungssperre ist auf der Gemeindevertretersitzung am 13.12.12 beschlossen worden. Um der Gemeinde die Planungshoheit über die Baumaßnahme zu sichern, wurde weiter beschlossen, eine Bauleitplanung (durchaus üblich bei solchen Vorhaben) einzuleiten. Die Planungskosten hierfür wurden ermittelt und dem Vorhabenträger, dem Gut Quarnbek mitgeteilt. Eine erste Beantwortung seitens der ENARO, das ist die Gesellschaft, die vom Gut Quarnbek zur Produktion erneuerbarer Energien gegründet wurde, war jedoch für die Gemeindevertretung nicht aussagekräftig genug. Inzwischen liegt der ENARO ein weiteres Schreiben vor. Urlaubsbedingt konnte jedoch hierauf noch keine Antwort erfolgen. Um schon einmal über die Modalitäten eines zu erstellenden s.g. städtebaulichen Vertrages zu verhandeln, waren ausgewählte Vertreter der Gemeindevertretung, es handelt sich um Frau Gunda Niemann (WIR), Herr Wolfgang Gradert (CDU) und ich selbst, im Januar in Begleitung von Herrn Christian Jöhnk, Leiter des Bau-und Ordnungsamtes des Amtes Achterwehr, bei der Anwaltskanzlei, die die Gemeinde nötigenfalls in Vertragsangelegenheiten begleitet/berät.

Es mag für den Einen oder die Andere nicht verständlich sein, dass es hier noch nicht weiter gegangen ist. Ich habe auch Verständnis für die Windkraftbefürworter, die nun Angst haben, das gesamte Projekt könnte scheitern. Die vollkommen verunsichernden Meldungen aus dem Bundesumweltministerium in Sachen EEG verstärken diese Ängste zusätzlich. Festzuhalten ist jedoch, und hier stelle ich mich bewusst vor unsere Gemeindevertreter, dass die Gemeindevertreter als Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger, also auch derer, die für Windkraft vor unserer Haustür kein Verständnis haben, in der Pflicht stehen, Entscheidungen zu fällen, die allein den kommunalen Interessen gerecht werden.

Bürgermeister
Klaus Langer
in der Opens external link in new windowAusgabe 35 von "Unsere Schöne Gemeinde Quarnbek"